Um einen weiteren Zug im Dauerbetrieb noch ohne Signale und Blockstellen fahren lassen zu können, mußte der Gleisplan noch einmal leicht abgeändert werden. Dies erforderte einen kleinen Eingriff in den Berg des Bergwerkes. Die roten Gleise werden umgebaut:
Als erstes wurde ein Tunnelportal welches erst kürzlich eingebaut wurde wieder entfernt, da es etwas versetzt werden muß.
Dann wurde eine Weiche entfernt und durch eine Gerade ersetzt.
Die Weiche wurde nun ein Gleis weiter anstelle einer Gebogenen eingesetzt und neu verkabelt. Außerdem wurde der Bereich zwischen den Gleisen von Bäumen, Schotter und dem Stellwerk Mittelstadt befreit. Das Stellwerk wird später um ca. 1m versetzt.
Jetzt noch den Tunneleingangsbereich etwas vergrößert, da sich das Gleis im Bereich der Kurve weiter nach Links verschiebt und schon konnten die Gleise neu verbunden werden.In diesem Bereich kann nun bereits ein Zug mehr die Strecke befahren. Als nächstes muß noch ein Gleisbereich im Berg unter der Burg Falkenstein neu verlegt werden.
Das Tunnelportal wurde mittels Silikonkleber ersteinmal fixiert und so ausgerichtet, dass auch ein Schnellzugwagen nirgends anstößt.
So sieht es dann von innen im Berg aus:
Nun noch das zweite bisher noch nicht montierte Tunnelportal fixiert und der Berg wird im Bereich der beiden Eingänge etwas weiter nach vorn herausgezogen, nachdem die Portale fest angetrocknet sind.
Als nächstes wurden nun noch ein paar weitere Mauerplatten und 3mm Sperrholzplatten mit Silikonkleber verklebt, so dass nach dem trocknen Gips aufgetragen werden kann.
Fertig vergipst:
Und der erste Farbanstrich aufgetragen...
...nach den Pinselarbeiten noch Streumaterial aufgetragen und Steine platziert...
...und bepflanzt.
Das Stellwerk Mittelstadt wurde neu platziert und verkabelt.
Und dann ging es an die Gleisumbauten im großen Berg unter der Burg Falkenstein.
Rot gekennzeichnet, der Verlauf der bisherigen Strecke. Grün, der neue Streckenverlauf nach dem Umbau.
Hier zu sehen: Wieder Rot gekennzeichnet der Verlauf beider bisheriger Streckenverläufe und Grün der Verlauf beider Strecken nach dem Umbau.
Nach erfolgtem Umbau wird die Strecke mit der DHG500 getestet.
Da die äußerste unten liegende Gleisstrecke im Bereich des großen Berges mit dem oben an der Mühle in den Berg führenden Gleisstück verbunden werden muß, bedarf es einiger Umbaumaßnahmen im inneren des großen Berges. Als erstes mußte eine Zwischenebene Sperrholz ausgesägt oder eher irgendwie herausgeknabbert werden um mit dem Gleis so früh wie möglich Höhe gewinnen zu können. Leider kommt man an solchen Stellen meist nicht mit geeignetem Werkzeug weiter. Aber mit Geduld gehts auch so...
Stück für Stück. Wir wollen ja auch nicht mehr kaputt machen als erforderlich.
Gleich alles wieder von Holzresten und Späne befreit und eine Weiche sowie das neue Gleis verlegt.
Von unten her die erste Steigung provisorisch vorinstalliert...
...und von oben her eine Weiche verbaut, die 1 1/4 Gleiswendel ebenfalls provisorisch in die gewünschte Richtung gebracht...und erstmal ausgemessen wie alles am besten unterzubringen ist um beide Gleisenden so zu verbinden, dass Später kein bereits vorhandener Zug eine zu niedrige Durchfahrtshöhe hat. Es klappt!!!, die neue Strecke wird ein Stück lang direkt unter der ICE-Strecke verlaufen. Einige im Wege befindliche Kabel wurden gleich noch neu verlegt. Nun noch eine neue Sperrholzplatte für die Gleistrasse besorgen, welche an bereits vorhandene Gewindestangen befestigt wird und dann kanns weitergehen...