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![]() | ![]() | Eigenbau eines Brücken-Viadukts Heute sollte es an den Bau der längst noch fehlenden Brücke im Bereich des Betriebswerkes gehen. Ich wollte dort gerne ein gemauertes Viadukt nachbilden. Dafür mußte als erstes mal die genaue Geometrie der zu überbrückenden Gleise im Winkel zu der höher verlaufenden Trasse ermittelt werden. Hierfür habe ich mir als erstes ein in etwa passendes Stück Styropor zurechtgeschnitten, so dass es genau unter die verlaufende Trasse paßt. ![]() Auf dem Styropor wurde die Mittel-Position der Gleise sowie der ungefähre Tunnelverlauf aufgezeichnet. ![]() Die Umrisse sowie die Tunneldurchgänge wurden auf ein 8mm Sperrholz übertragen... ![]() und anschließend mit der Stichsäge passend ausgesägt. Die einzelnen Portale werden hier parallel zum Verlauf des Gefälles immer etwas niedriger. Was allerdings beim letzten Portal nicht möglich war um eine ausreichende Durchfahrtshöhe zu erreichen. ![]() Dann die erste Anprobe... ![]() Um den Tunnelverlauf der schräg laufenden zu überbrückenden Gleise genau zu ermitteln, so dass auf der anderen Seite auch alles genau paßt, wurde provisorisch eine Holzleiste unten an das erste Viadukt-Teil geschraubt, so dass es über den M-Gleisen liegt. ![]() Das Teil nochmals an den späteren Standort gebracht...und die Position der Gleise auf der anderen Seite auf die Holzleiste übertragen. ![]() Mit Hilfe der Holzleiste konnten nun die Gleispositionen sowie die Umrisse der ersten Viadukt-Hälfte auf ein zweites Stück 8mm Sperrholz übertragen werden. ![]() Nachdem beide Hälften ausgesägt waren, wurde eine erneute Anprobe gemacht, wobei der gleichmäßige Verlauf der Tunneleingänge und Ausgänge zum Gleis nochmals kontrolliert und markiert wurde. Die beiden kleineren Portale durch die kein Gleis führt wurden noch zu einem einzigen größeren geändert. ![]() Nun wurde die alte Auflage für die Gleistrasse herausgesägt. ![]() ![]() Beide Hälften konnten jetzt mit einer passenden Holzleiste als Gleisauflage verschraubt werden. In die Zwischenräume der einzelnen Bögen kam ebenfalls ein Stück Holzleiste. ![]() Das ganze Bauwerk wurde nun erstmal abgeschliffen und geglättet. ![]() Und wurde dann erneut zur Anprobe an den späteren Standort gestellt. ![]() ![]() Nachdem alles für in Ordnung befunden wurde, konnte dann damit begonnen werden, die Tunneldurchfahrten mit Modelliergips aufzufüllen. ![]() ![]() ![]() ...Nun wurde geschliffen, gespachtelt, geschliffen, gespachtelt..usw. Anschließend wurde die Brücke innerhalb der Bögen grau gestrichen, damit es aussieht wie mit Mörtel verputzt. Außen wurden von beiden Seiten Faller Klinker-Platten aufgeklebt und mit dem Cutter-Messer passend zugeschnitten. Die Übergänge an den Brückenenden blieben erstmal noch ohne "Mauerwerk", weil die Brücke erst noch an die Landschaft angespachtelt wird und erst dann fertig beklebt wird. Oben auf die Brücke wurde "römisches Starßenpflaster" von Auhagen geklebt. Später kommen noch Brückengeländer an beide Seiten.
Dann wurde die Brücke an Ihrem Bestimmungsort platziert...
...mit Gips angespachtelt... ![]() ...und kann nun erstmal antrocknen, bis die restlichen Klinker-Platten zugeschnitten und angeklebt werden. ![]()
Die fehlenden Klinker-Platten angepaßt und angeklebt...
Fertig!
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