![]() | ![]() | ![]() | ||||||||
![]() | ![]() | Dampflok BR55 G8.1 K.P.E.V. (Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung) "Hannover" mit Schlepptender. ...Fleischmann goes MÄRKLIN... Achsfolge: D Antrieb: Fleischmann Gleichstrommotor 12 Volt (im Tender) umgebaut für System Märklin Wechselstrom 16 Volt
Zum Umbau der Fleischmann 12 Volt Gleichstromlok auf das Märklin 16 Volt Wechselstromsystem wurde als erstes mal die Lok geöffnet. In diesem Fall durch eine Schraube am Unterboden. Im geöffneten Zustand mußten dann ersteinmal die gekennzeichneten Schrauben entfernt werden um die Radkontaktschiene über welche die Fleischmann Lok bisher + und - von den Rädern bekam herauszunehmen.
An der Schiene wurden dann die beiden Stromleitungen abgetrennt.
Anschließend ein neues etwa 10cm langes Kabel so angelötet, dass beide Kontaktschienen mit dem Kabel verbunden wurden. Schließlich soll in Zukunft über die Räder nur noch 1 Kontakt anstatt 2 zu den Märklin M-Gleisen hergestellt werden. In die Kontaktschiene wurde noch ein 3mm Loch gebohrt um das Kabel nach oben ins innere der Lok zu führen.
Nun wurde ein Märklin Schleifer genommen, so passend geschliffen, dass er genau in das Fahrgestell eingefügt werden kann und ein ca. 15cm langes Kabel angelötet. Das Kabel wurde durch ein vorhandenes Loch im Fahrgestell nach oben ins innere der Lok geführt. Zur Befestigung des Schleifers wird hier später die Schraube verwendet mit welcher auch das Gehäuse befestigt ist.
Als nächstes wurde dann die Kontaktschiene wieder eingebaut und die Kabel mit dem Gleichrichter und dem Spannungswandler verlötet (Bekommt man beides im Elektronikteile-Fachhandel für ein paar €). Ebenso wurden die anfangs abgetrennten Stromleitungen die vom Motor im Schlepptender her kommen mit dem Spannungswandler verlötet. Einen Spannungswandler benötigt man nicht unbedingt, da man eine Dampflok normalerweise sowieso eher langsam laufen läßt. Um aber etwaigen Schäden vorzubeugen, empfiehlt es sich einen einzubauen.
Jetzt noch ein neues Kabel (gelb) für die Stirnbeleuchtung angelötet...
Nun wurde der Spannungswandler im Lokgehäuse untergebracht...(Man sieht: Viel Platz bietet die Lok im inneren nicht.)
...und der Gleichrichter im Führerstand...
...ebenso wurde das Gehäuse wieder zusammen mit dem Schleifer verschraubt. Der Schleifer mußte zum Gehäuse hin isoliert werden. Auch darf die Schraube keinen Kontakt zum Schleifer haben. Ich habe in diesem Fall eine Gummiunterlegscheibe verwendet. Optimal wäre natürlich eine Schraube aus Kunststoff.
Die Fleischmann Kupplung wurde durch eine Märklin Kupplung ersetzt.
Die Lok lief erstaunlicherweise gleich beim ersten Probelauf wunderbar... Zur Zeit kann die Lok allerdings nur vorwärts fahren, da noch kein elktronischer Umschalter vorhanden ist. Um den unterzubringen muß in den Kessel der Lok von unten ein Schlitz gefräst werden. Sobald der Umbau stattgefunden hat, werde ich hier drüber berichten. | ![]() | |||||||