Dampflok BR 89-028

Von 1959

Diese alte Variante hat vorn 3 Lampen, welche von einer Glühlampe mittels eines Kunststoff-Lichtleiters beleuchtet werden. Außerdem hat Sie noch einen außenliegenden Hebel um den Fahrtrichtungs-Umschalter auch von Hand bedienen zu können.

2010 instandgesetzt

Achsfolge: C

Antrieb: SFCM (Small Flat Collector Motor) = Kleiner Scheiben-Kollektor-Motor

Betriebsanleitung in der Rubrik "Kataloge"

Ersatzteile:

Haftreifen Märklin 7153
Feldmagnet Märklin 389000
Anker Märklin 386830
Motorschild Märklin 386940
Bürstenpaar Märklin 601460
Schleifer Märklin 7164
Glühlampe Märklin 60010


Diese alte BR89 hab ich als defekt gekauft. Eigentlich kann da nicht viel kaputt gehen, was man nicht liegen hat, wenn man ein kleines Ersatzteillager hat. Die Lok fuhr aber nur noch im absoluten Kriechmodus und machte dabei fürchterliche Geräusche.

Also wurde die kleine ersteinmal auseinandergeschraubt und mit Waschbenzin gereinigt.(Motor und Fahrtrichtungsumschalter abgeschraubt und zur Seite gelegt, so dass diese nicht im Waschbenzin liegen)


Man sieht deutlich was da herauskommt...Sämtliche beweglichen Teile wie Zahnräder und Achsen, sowie Ankerlager müssen ebenso wie der Motorschild (Motorgehäuse) vollständig vom alten Öl, Kohlenabrieb und Schmutz befreit werden. Das geht sehr gut in einer Schale mit Waschbenzin und einem harten kleinen Pinsel. Die Lok anschließend ein paar Minuten stehenlassen und das restliche Waschbenzin hat sich von allein verflüchtigt

Es gibt viele verschiedene Meinungen welches Mittel sich am besten eignet, wichtig ist aber nur, dass alles sauber wird, egal womit. Und vor allem, dass später alles bewegliche an den Lagern und die Zahnräder an den Zähnen wieder geölt wird. Ganz wichtig sind die Führungslöcher der Achsen!!! Wir benutzen das Faller Öl 170489 im praktischen Spezial Öler, da hier wirklich nur ein minimaler Tropfen herauskommt, wobei es andere Öle sicherlich auch tun würden. Eine passende Viskosität muß natürlich vorhanden sein, daher benutzen wir eben das von Faller. Mit dem Öl sollte man sparsam umgehen, da sich darin natürlich Schmutzpartikel binden und überschüssiges Öl meist dahin fließt wo es überhaupt nicht hingehört. Am besten die Zahnräder an den Seiten nach dem Ölen mit einem Wattestäbchen oder ähnlichen wieder vom Öl befreien.


Das Waschbenzin war übrigens vor der Reinigung neu in die Schale eingefüllt und absolut klar.


Alles wieder zusammengeschraubt mit neuen Bürsten und einem neuen Schleifer, leicht geölt an den Getriebezahnrädern, Achsen und den Motoranker-Wellen-Enden und die Lok läuft plötzlich wie neu.

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